Happy new year from New York!

New York - die Stadt die niemals schläft ist der erste Stop unserer Weltreise. Die Stadt begeistert in allen Belangen. Diesmal sind wir hierher gekommen um in das neue Jahr zu feiern. Das ist uns gelungen - und wie ...

Die USA und vor allem New York ist teuer. Man kann an einem Tag genauso viel Geld ausgeben wie anderswo in einem ganzen Monat. Zu Silvester ziehen die Preise in New York allerdings nochmal besonders an. Wir entschieden uns also nur drei Nächte zu bleiben und am Neujahrstag direkt weiterzureisen. Die Flüge nach New York und von da aus weiter nach San José in Costa Rica waren schnell gefunden und gebucht. Da wir bereits früher in der Stadt gewesen sind und damals in Manhattan gewohnt haben, haben wir uns diesmal für das hippe Williamsburg in Brooklyn entschieden. Williamsburg ist nicht besonders touristisch, allerdings ideal um dort was zu essen und das normale Leben der New Yorker zu beobachten. Die Häuser sind da nicht ganz so hoch, überall sind nette kleine Restaurants und Läden, die Aussicht ist gigantisch und es liegt nur eine Subway Station von Manhattan entfernt. Ein idealer Ausgangspunkt also.

Wir haben uns ein Zimmer über Airbnb gebucht. Das Bett war bequem und mit $80 pro Nacht für das sonst überteuerte New York noch bezahlbar. Allerdings ist es tatsächlich nur zum Schlafen geeignet, denn das Bett wird komplett von Wänden umrandet und hat einen winzigen Gang um zu stehen. Fenster sind natürlich keine vorhanden und es liegt im Keller. Wie gesagt, wenn man es nur als Schlafplatz nutzt und auf sein Geld achtet, dann kann ich das empfehlen, man sollte allerdings nicht zu viel erwarten.

Die Stadt selber begeistert. Obwohl es unser zweites Mal hier ist, sind wir abermals hin und weg. Der Times Square mit seinen Millionen Leuchtreklamen, die Brooklyn Bridge mit der Aussicht, das Empire State Building mit der Architektur und das World Trade Center mit dem Memorial, alles ist phänomenal und wir kommen aus dem Stauen nicht mehr raus. Unsere Top (Budget) ToDos in New York:

 

Brooklyn Bridge

Beim letzten Mal haben wir es nicht geschafft und es dieses Mal nachgeholt: Einmal über die Brooklyn Bridge spazieren. Am besten startet man in Brooklyn und geht auf Manhattan zu. Vorher kann man aus dem Park neben der Brücke (Dumbo) ein paar Postkartenmotive der Stadt schießen.

 

Downtown

In Downtown gibt es viel zu sehen. Am bekanntesten sind wohl die Wall St. (Börse) und das One World Trade Center. Bei Letzteren gibt es ein "Denkmal" zu Ehren des 11. Septembers. Dieses besteht aus zwei viereckigen Gräben jeweils in Größe der ehemaligen Türme mit einem Loch in der Mitte und einem Wasserfall. Es war sehr beeindruckend und macht einen irgendwie sprachlos!! Wir wollten unbedingt in das daneben eröffnete Museum, allerdings haben uns die $25 Eintritt und Schlangen über eine Stunde davon abgeschreckt. Ein weiteres, lohnendes Highlight ist die Trinity Church - vor allem die Weihnachtsdeko verlieh der Kirche eine magische Atmosphäre. 

 

Staten Island Ferry

Ein Muss für derzeitige Sparfüchse wie uns: die kostenlose Staten Island Ferry. Auf der Hinfahrt entfernt man sich langsam von der Stadt und fährt direkt an der Freiheitsstatue vorbei. Auf Staten Island angekommen, kann man direkt wieder zurück fahren und die alte Lady sowie den Wahnsinnsausblick noch einmal genießen. Achtung: einen guten Platz sichern, denn diesen Tipp kennen nicht nur wir :-) 

 

Rockefeller Center 

Nachdem wir bei unserer letzten Reise 3 Mal (!!!) auf dem Empire State Building waren, entschieden wir uns dieses Mal für eine andere Aussichtsplattform - eine weise Wahl, denn schließlich ist es viel cooler auf das wie wir finden schönste Gebäude der Stadt zu blicken, statt auf ihm drauf zu stehen. Das Prozedere ein Ticket für das Rockefeller Center zu erhalten ist leider ein wenig nervig, denn nachdem man angestanden hat, um sich sein Ticket zu holen (bei uns war am selben Tag nichts mehr frei) muss am am nächsten Tag wieder kommen und an den verschiedenen Fahrstühlen ebenfalls anstehen. Der Ausblick entschädigt, aber ein fader Beigeschmack bleibt :-) 

 

Uptown

Und was steht dann an: Durch den Central Park entlang am See, runter zur 5th Avenue, mit Glück Serena van der Woodsen treffen (xoxo) und sich rich&famous fühlen :-) In der Upper Eastside kann man super flanieren und gucken... am Ende dann gerne wieder in den Central Park abbiegen, denn im Winter kann man hier Schlittschuhlaufen. Haben wir zwar nicht gemacht, aber allein der Anblick ist schön! Allein in den 3 Tagen waren wir drei Mal am Times Square, denn was soll ich sagen, Fjodor LIEBT Leuchtreklame. Und wo gibt es diese schon gebannter als hier? Krass waren die Menschenmassen am 31. Dezember. Bereits am Vormittag stapelten sich die Leute, um Abends die Show rund um den "Balldrop" live zu erleben - verrückt :-) 

 

Chelsea 

Auch ein Viertel durch das es sich zu flanieren lohnt. Der Chelsea Markt bietet tausende Leckerein - unter anderem Lobster aus dem Lobstet Place für nur $15. Und anschließend kann man die angefutterten Kalorien im Highline Park wieder ablaufen. Dieser Park ist entlang einer alten U-Bahn Trasse entstanden und schlängelt sich mitten durch das Wohnviertel. 

 

Williamsburg

Ist anders als der Rest New Yorks, denn die Häuser sind verhältnismäßig niedrig und es sind auch viel weniger Touristen unterwegs. Hier leben junge New Yorker und hier gibt es neben vielen Fast Food Ketten oder überteuerten Restaurants wie man sie in Manhattan häufig findet auch viele nette und vor allem preiswertere Alternativen. Besonders empfehlen können wie zwei Frühstücksläden:  

• Den grandios leckeren "The Bagel Store" - hier gibt es neben Bagels auch Cragels, tausende Creamcheeses und vor allem einen Rainbow Bagel :-))))  

• Das "The Egg" - leckere American Style Eierspeisen und ober-yummy Pancakes 

Ansonsten lohnt es sich durch Williamsburg zu schlendern, in die kleinen Boutiquen zu schauen und coole Graffities zu entdecken. 

 

Shopping, no Shopping 

Ein Zusatz von mir (Jana): da unser Reisegepäck für die nächsten sechs Monate auf den Rucksack limitiert ist und Geld ausgeben bei einem kalkulierten Tagesbudget auch schwerer ins Gewicht fällt, war Shopping bei diesem NY Trip kein Thema. Und soll ich was sagen? Es war herrlich :-) Normalerweise nehme ich jeden Laden auf der Suche nach einen einmaligen "Souvenir" in Form von Kleidung oder Schuhen mit. Da ich dieses Mal gar keinen Platz habe, hatte ich auch gar nicht den Drang zu gucken und siehe da - Sightseeing kann ja so entspannt sein, wenn man sich einfach treiben lässt und die Läden links liegen lässt :-) 

 

 

Silvester in New York 

Fjodi hat fünf Ziele, an denen er gerne einmal Silvester feiern möchte: New York, Berlin, Rio de Janeiro, Moskau und Sydney. Witzig: in allen Städten außer Rio waren wir bereits  - nur eben nicht am letzten Tag des Jahres. Das sollte sich jetzt ändern. New Years Eve in New York - wie cool ist das denn? Wenn man dann noch die richtige Party findet, kann das Ganze echt unvergesslich werden. 

Wir waren uns lange unsicher, was wir eigentlich wollen: Mit den Massen auf den Times Square? Gechilled in Williamsburg? Schick und mit Aussicht? Für jede diese Optionen gibt es weitere tausend Möglichkeiten, die preismäßig keine Grenzen haben… PUH, vor allem weil wir zu Hause gerne einfach gemütlich mit Freunden feiern. 

 

Nach viele Recherchen und vielen Große-Augen-Momenten wie viel manche Menschen tatsächlich für eine Silvester-Party ausgeben, haben wir dann etwas echt cooles gefunden: Eine schicke Silvester-Party in einer Roof-Top-Bar im Herzen Manhattens, das 230 FIFTH. Und das Beste: Die Bar bot einen grandiosen Blick auf das an diesem Abend bunt funkelnde Empire State Building. 

 

Auch hier war der Spaß mit 180$ pro Person nicht gerade günstig... aber enthalten waren alle Getränke und ein leckeres Finger-Food-Buffet. Normalerweise habe ich nichts für Buffet übrig, aber hier gab es a) jede Menge Auswahl und b) war das Essen super frisch. Über kleine Gemüsesticks, Pommes oder Meatballs bis hin zu Macarons war alles dabei - hmmm.... 

Aus Teeny-Zeiten kennen wir noch diese All-Inclusive-Parties, bei denen die Getränke Schrott und vor allem viel zu früh leer waren. Beides war hier nicht der Fall, denn in der sogenannten "Top-shelf"-Auswahl waren unter anderen leckere Wodka-Sorten wie Grey Goose oder Belvedere enthalten - und das ohne leer zu gehen. Das Publikum war total bunt gemischt, Paare und Gruppen jeden Alters waren vertreten und wir haben sogar ein paar echte New Yorker kennen gelernt :-) Man konnte vorab auswählen, ob man einen Tisch möchte oder mit der "general admission" einfach einen "Stehplatz". Wir haben uns aus Kostengründen für den Stehplatz entschieden und damit alles richtig gemacht. Einige Plätze - vor allem die Zweier - waren total abgeschieden und wäre man hier sitzen geblieben, wäre die Party vollkommen an einem vorbei gezogen. Außerdem gab es auch so einige Sitzmöglichkeiten und, Hey, es war schließlich Silvester, da will man ja tanzen :-) Apropos: Die Musik war typisch Ami-Style und es wurden ordentlich Popos in den teils sehr engen und vor allem sehr kurzen Kleidchen geschwungen. Fjodi und ich haben unsere Partyfummel bereits teilweise entsorgt, denn die Schuhe sind in New York geblieben und den Rest geben wir einem Freund wieder mit nach Hause, der uns bald besucht :-) 

 

Zusammen gefasst kann man sagen: Wir haben das grandiose Jahr 2015 gebührend verabschiedet und 2016 in feuchtfröhlicher Feiermanier begrüßt. Danke New York - das war ein megamäßiger Auftakt :-) 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    GrafDal (Sonntag, 03 Januar 2016 11:00)

    Happy New Year from Hamburg, Germany;)