Isla Holbox - wo die Farben wohnen

Och du wunderschönes Holbox… Kurze Fährüberfahrt und man landet auf einer kleinen und sehr farbenfrohen Insel wo die Welt noch in Ordnung ist und die Uhren langsamer ticken. Auf die Frage was man hier so machen könnte, folgt die Antwort: „gar nichts!“. Ein perfekter Ort, um abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen.

Aus der Tourimetropole Cancun fährt ein Direktbus in etwa drei Stunden nach Chiquilá. Das Dorf ist absolut nicht sehenswert und der Bus hält glücklicherweise direkt am Anleger, denn die Hauptattraktion ist die kleine Isla Holbox (wird Holbosch ausgesprochen). Die Überfahrt dauert 20 Minuten (120 Pesos / 6 €) und man landet in einer anderen Welt. Hier ist wirklich alles anders als in Cancun oder der gesamten Reviera Maya. Das erste was auffällt, ist die Wasserfarbe. Diese ist nicht mehr türkis blau, sondern sie schimmert grünlich - willkommen im Golf von Mexico! Die Strassen sind aus Sand und anstelle von Autos verkehren hier nur Golfcarts. Selbst die Taxis sind gelb lackierte Golfcarts. Alle Häuser sind bunt, alle Cafés und kleine Restaurants ebenfalls farbenfroh gestaltet und über den Straßen hängen kleine Fähnchen - natürlich bunt. Die Insel ist eine Streetart-Galerie und an jeder Ecke wartet ein tolles Kunstwerk. Kurz gesagt, die Insel ist einfach ein Traum! Es ist egal was man hier macht, es ist einfach schön. Zum einen sieht alles schön aus und zum anderen hat man das Gefühl, dass selbst die Einheimischen von den Problemen des Landes nichts mitbekommen und einfach glücklich in ihrer eigenen kleinen, heilen Welt leben.

Wir haben uns im Tribu Hostel eingebucht. Das Hostel reiht sich nahtlos in das Gesamtbild der Insel ein, es ist sehr schick gemacht, farbenfroh und bietet alles was das Backpackerherz begehrt: Küche, Bar, unterschiedliche Veranstaltungen, Hängestühle, sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und vieles mehr. Zudem hat es eine perfekte Lage, denn es liegt nur zwei Blocks von der Hauptstrasse und einen Block vom Strand. Von der Dachterrasse hat man aus der Hängematte einen wunderschönen Blick über die Insel und das Meer. 

Beim Einchecken haben wir uns erkundigt was man so auf der Insel machen kann. Sie liegt im Revier von Flamingos und Walhaien, für beides ist allerdings momentan keine Saison. Man hat hier also keine Kultur, Mayastätten, besondere Gruben, alte Kirchen oder sonstiges. Die Insel ist allerdings perfekt zum Genießen und Entspannen. Das Wasser ist ruhig, klar und warm. Der Sand ist weiß und die Häuser bunt, was will man mehr für einige Tage oder sogar Wochen?

Im Verlauf unserer Reise haben wir lange überlegt auf welche Inseln wir wollen, denn es gibt in Mittelamerika unzählige kleine und große Inseln sowohl auf der Karibik-Seite als auch an der Pazifik-Küste. Wir sind nun auf Bocas del Toro in Panama, Isla Ometepe in Nicaragua, Caye Caulker in Belize, Isla Mujeres und eben Isla Holbox in Mexico gewesen. Jede dieser Inseln ist unterschiedlich und hat ihren eigenen Charme. Uns hat am besten Isla Holbox gefallen (dicht gefolgt von Caye Caulker) und wir hätten hier viel mehr Zeit verbringen können, aber so können wir ja immer noch wiederkommen ;-)

Tipps:

  • Tribu Hostel: liegt sehr zentral, hat eine hervorragende Bar, ist sehr schön und ist recht günstig. 
  • Über die Insel spazieren und die vielen bunten Häuschen beobachten.
  • Die Murals (Wandbilder) angucken.
  • Am Strand spazieren gehen. Wenn man von der Hauptstrasse nach rechts geht, kommt man irgendwann an Hängematten die über dem Wasser hängen.
  • Einfach die Insel genießen!

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Kommentare: 1
  • #1

    Sophia (Dienstag, 22 März 2016 10:14)

    Wow! Die Bilder sind ein Traum. Von Isla Holbox habe ich schon einiges gelesen und bin immer wieder restlos begeistert. Wenn ich (hoffentlich bald) mal nach Mexiko reise, dann steht diese Insel auf jeden Fall weit oben auf meiner Must Do Liste. Euch noch eine wundervolle Zeit und schickt mal etwas Sonne nach Hamburg :)
    Liebste Grüße
    Sophia
    www.miss-phiaselle.com